Günter Rhomberg: “Man schickt Kinder nicht in den Keller”

In meiner KURIER-Kolumne “Trenklers Tratsch” berichte ich heute, am 9. März, über die Pläne von Günter Rhomberg für das Kasino am Schwarzenbergplatz. –

Der interimistische Chef der Bundestheater-Holding spricht sich klar für den Erhalt des Kasinos aus: “Es ist ein wichtiger Standort – nicht nur für das Burgtheater!” Rhomberg lud die anderen beiden Bühnen des Konzerns, also die Volks- und die Staatsoper ein, sich am Projekt “Haus der Bundestheater” (unter der Federführung der Burg) zu beteiligen. Und sinnierend stellt er die Frage: “Warum machen wir nicht dort Kinderoper?”

Die Entscheidung von Dominique Meyer, dem Direktor der Staatsoper, ab dem Herbst Kinderoper im Stadttheater Walfischgasse zu zeigen, kann er ganz und gar nicht nachvollziehen. Erstens aus Kostengründen: Die Miete für das Kellertheater von Anita Ammersfeld beträgt pro Jahr 300.000 Euro. Meyer schloss einen Vertrag über zwei Jahre ab, macht also 600.000 Euro. Mit diesem Betrag kann man das Kasino gleich neun Jahre lang mieten.

Zweitens: “Man schickt Kinder nicht in den Keller!”, sagt Rhomberg. Das Kasino sei mit seiner grandiosen Atmosphäre ungleich besser geeignet. Und drittens soll das Stadttheater von der Akustik her für Oper problematisch sein.

Lesen Sie mehr unter dem Titel “Rhomberg will das Kasino als ‘Haus der Bundestheater'”!

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