Ostermayer fusioniert Kunst- mit Kultursektion

Radikaler Umbau: Michael Franz und Andrea Ecker werden abgelöst

Wien – Die Kunst- und Kulturagenden im Bundeskanzleramt werden ab 1. Mai in einer Sektion zusammengeführt. Der bisherige Pressesprecher von Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) beteuerte noch kürzlich gegenüber “dem Trenkler”, dass diesbezügliche Gerüchte aus der Luft gegriffen seien. Doch am Mittwoch, dem 28. Jänner, bestätigte das Kabinett von Ostermayer den Plan.

Das Verfahren zu einer Änderung der Geschäftseinteilung sei bereits eingeleitet, berichtet die APA. Das Ziel sei, bestehende Doppelgleisigkeiten zwischen den bereits vorhandenen Strukturen im Bundeskanzleramt und den Kunst- und Kultursektionen zu beseitigen und weitere Effizienzpotenziale zu heben.

Der Grund ist eher, dass Ostermayer mit den beiden bisherigen Sektionschefs nicht wirklich kann. Die Kultursektion wurde in den letzten Jahren von Michael Franz, einem Vertrauten der ehemaligen Kulturministerin Claudia Schmied, geleitet, die Kunstsektion von Andrea Ecker, der gerüchteweise im Ministerium übel mitgespielt worden sein soll. Ostermayer wird nun eine neue Leitung für die fusionierte Kunst- und Kultursektion bestellen – und mit diesem Schachzug gleich beide Sektionschefs los. Der Job wird demnächst ausgeschrieben.

Copyright: Thomas Trenkler 2015

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